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In unterschiedlichen Zusammenhängen befasst sich Jürgen Drewer mit dem Kreuz.

Das Zeichen des Kreuzes steht in der christlichen Glaubenslehre als Symbol für die Pole menschlicher Existenz: Tod und Leben, Tod und Auferstehung.

Im Gegensatz zu der allgemeinen Auffassung eines Kreuzes, das lediglich die Basis bildet für den dort aufgehängten sterbenden Körper Christi, betrachtet Jürgen Drewer das Kreuz selbst als einen Korpus, der den Menschen mit offenen Armen annimmt und empfängt.

In dem mit Schwarzlotmalerei gestalteten Ostfenster der Norbertzelle in Xanten deutet Drewer durch drei schmale Rechtecke ein Tau- oder Antoniuskreuz an, das erst durch die Betrachtung und das Denken des Betrachters zum tatsächlichen Kreuz vervollständigt wird.

Der schlanke silbergelbe Streifen, der den Einstich der Lanze in den Körper Christi zeigt und in den Boden führt, symbolisiert für Drewer die Menschwerdung Jesu die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

In anderen realisierten Kreuzen besteht dieser Streifen aus Metall und steht für das „geerdet“ sein von Christus. Drewer denkt ein Kreuz zur Körperform um.

Sigrid Blomen-Radermacher

2011 | Dionysiuskapelle »Norbertzelle« | Xanten

Fenstergestaltung

Abmessungen | B 80 cm H 200 cm
Floatglas | sandgestrahlt | Schwarzlot + Silbergelb

Realisierung Fenster
mit Derix Studios | Taunusstein

Architektur | Hermanns Architekten | Kleve

Fotos © Neeke Reisinger | Krefeld

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